In dieser Folge sprechen wir mit dem US-Wissenschaftler John Austin über den Zustand der Demokratie in den Vereinigten Staaten und die wachsenden autoritären und anti-demokratischen Strömungen, die Politik und Gesellschaft dort zunehmend prägen.
John Austin hat viele Jahre in Michigan gearbeitet, im Herzen des amerikanischen Rust Belt, und Public Administration an der Harvard University studiert. Aus dieser Perspektive analysiert er die strukturellen Ursachen politischer Radikalisierung: den Niedergang industrieller Regionen, den Zerfall lokaler Gemeinschaften und den Verlust von Zukunftsperspektiven, der sich tief in das politische Selbstverständnis vieler Menschen eingeschrieben hat.
Im Gespräch ziehen wir Parallelen zwischen dem Rust Belt und dem Ruhrgebiet. Wir diskutieren, warum sich strukturell schwache Regionen in den USA und in Deutschland in erstaunlich ähnlicher Weise politisch entfremden – und weshalb ökonomische Abkopplung, institutionelles Misstrauen und kulturelle Verunsicherung den Boden für autoritäre Angebote bereiten.
Eine Folge über Demokratie unter Druck, über regionale Ungleichheit als menschenrechtliche Frage – und darüber, was es braucht, um demokratische Resilienz in Zeiten tiefgreifender Umbrüche zu stärken.
In dieser Sonderfolge sprechen wir mit dem Historiker und Antisemitismusforscher Prof. Dr. Moshe Zimmermann über da aktuelle Urteil des obersten Gerichtshofes in Israel zur...
Vor dem Gesetz sind alle gleich - das ist bisher nur ein Versprechen. Viele marginalisierte Gruppen erleben dies anders, sagen Demet Demir und Berkan...
Die neueste Folge von "Zehn Zwölf" ist etwas länger, denn sie ist gleichzeitig die erste Folge des neuen Podcasts "Chile - Memoria Viva" von...