In dieser Folge sprechen wir mit Anna di Bari, Vorstandsmitglied der zivilen Seenotrettungsorganisation Sea-Eye. Seit zehn Jahren retten zivilgesellschaftliche Crews Menschen, die auf der Flucht über das Mittelmeer ihr Leben riskieren – und füllen damit eine Lücke, die europäische Staaten bewusst offenlassen.
Anna di Bari berichtet, warum zivile Seenotrettung heute unverzichtbar ist, wie sich die Lage auf See dramatisch verändert hat und weshalb die Kriminalisierung von Rettungseinsätzen ein Angriff auf grundlegende Menschenrechte ist. Wir sprechen über politische Verantwortung, über die verschobenen Debatten rund um Migration – und darüber, warum die einfache Haltung „Menschen dürfen nicht ertrinken“ eigentlich selbstverständlich sein sollte.
Am 19. Februar 2020 wurden in Hanau neun Menschen von einem Rechtsterroristen ermordet. Im Podcast „Zehn Zwölf“ spricht Armin Kurtović, der Vater des Attentatsopfers...
Zu Gast in der ersten Folge des Jahres ist Dr. Irmtrud Wojak, die Gründerin und Leiterin des Fritz Bauer Forums. Sie berichtet von den...
Arne Semsrott engagiert sich als Journalist und Aktivist für Freiheit (nicht nur) im digitalen Raum. Mit der Plattform „Frag den Staat“ sorgte er jetzt...